{"id":46,"date":"2012-05-10T11:01:27","date_gmt":"2012-05-10T11:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/mtvbarnten.mt.funpic.de\/wordpress\/?page_id=46"},"modified":"2014-05-22T06:51:31","modified_gmt":"2014-05-22T06:51:31","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mtv-barnten.de\/?page_id=46","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz des Jahres <strong>1906 <\/strong>gr\u00fcndeten 12 junge M\u00e4nner den M\u00e4nnerturnverein Germania Barnten. Geeignetes Turnger\u00e4t fehlt und auch geeignete Vorturner sind zun\u00e4chst nicht vorhanden. So schlossen sich die turnfreudigen Barntener zun\u00e4chst dem \u00dcbungsbetrieb des damaligen MTV R\u00f6ssing an. Noch w\u00e4hrend des Jahres 1906 kam dann mit August Lindenberg ein Turner nach Barnten, dessen turnerischen Erfahrungen aus Gronau und Elze es zu nutzen galt. So wurde August Lindenberg 1. Turnwart. Die notwendigsten Turnger\u00e4te wurden beschafft, laut Rechnung f\u00fcr 100 Mark und auf Abzahlung bis 1910 auch ein Pferd. Daraufhin bl\u00fchte der Verein auf.<\/p>\n<p>Im Rahmen des ersten Turnfestes, Pfingsten <strong>1913 <\/strong>wurde die Vereinsfahne durch Lehrer Friedrich K\u00f6ster geweiht. Die Fahne kostete 175 Mark. Weitere Ausgaben waren 175 Mark f\u00fcr Musik, sowie 1 Liter Schnaps und 20 Zigarren, f\u00fcr Gr\u00fcn holen gab es 2 Mark, hinzu kamen noch 19 Glas Bier \u00e110 Pfennig bei der Vorstellung der Ehrendamen. Das Verm\u00f6gen des Vereins betrug <strong>1914 <\/strong>bei 33 Mitgliedern 295,82 Mark. Eine Unfallversicherung f\u00fcr aktive war selbstverst\u00e4ndlich und wird auch in den Kassenb\u00fcchern aufgef\u00fchrt. Im Verlauf des 1. Weltkrieges (<strong>1914\u20131918<\/strong>) in dem auch 10 MTV-Turner ihr Leben lie\u00dfen, darunter einige Vereinsgr\u00fcnder, kam der Turnbetrieb zum Erliegen. Erst <strong>1920 <\/strong>wurde ein geregelter Vereins- und Turnbetrieb wieder aufgenommen. Die Anzahl der Mitglieder stieg dadurch auf eine stattliche Zahl von 62. Mit Beginn der Inflationszeit <strong>1922 <\/strong>steigerten sich die Mitgliedsbeitr\u00e4ge in heute nicht mehr vorstellbare H\u00f6hen. So lag der Monatsbeitrag im Juli <strong>1923 <\/strong>bei 50.000 Mark. Bei dem im Oktober des Jahres stattgefundenen Schauturnen mussten Erwachsene 10 Millionen Mark und Kinder die H\u00e4lfte bezahlen. Da die Zahlen ins Unermessliche hinaus gingen, wurde am <strong>12.11.1923 <\/strong>beschlossen den Mitgliedsbeitrag und den Turnbetrieb vorerst einzustellen. <strong>1924 <\/strong>\u00fcbernahm August Lindenberg neben seiner Aufgabe als 1. Turnwart auch das Amt des 1. Vorsitzenden. Als Sprecher stand ihm Lehrer F. K\u00f6ster zur Seite.<\/p>\n<div>Um Spiel und Sport besser pflegen zu k\u00f6nnen hat die Gemeinde Barnten, mit Hilfe der damaligen Arbeitslosen, im Jahre <strong>1925 <\/strong>einen zwei Morgen (5.000 m2) gro\u00dfen Sportplatz am K\u00e4lberkamp herrichten lassen. Auf Antrag der Vereine MTV Germania und Schwarz-Rot-Gold (Arbeiterjugend) wurde vereinbart, dass von den Vereinen keine Pacht gezahlt wird, die Gemeinde daf\u00fcr das Gras nutzen darf. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde der Platz im Rahmen eines Bezirksturnfestes am 16. Mai feierlich eingeweiht. Au\u00dferdem wurden eine Knaben-, M\u00e4dchen- (Schulkinder) und Frauenabteilung gegr\u00fcndet. In den Jahren <strong>1928 bis 1931 <\/strong>war neben dem Turnen das Faustballspiel \u201eTrumpf\u201d und MTV-M\u00e4nnermannschaften konnten mehrfach den Titel eines Gausiegers einholen. Da der Jugend ab <strong>1933 <\/strong>durch das NS-Regime andere denn turnerische Aktivit\u00e4ten verordnet wurden, trat mehr und mehr Stille im Vereinsleben ein. Am <strong>6. April 1936 <\/strong>wurde eine neue Satzung erstellt und durch die Turnbr\u00fcder August Lindenberg, Friedrich Blume, Karl Heimberg, August Kregel, Fritz Ehlers, August Klingenberg und Friedrich K\u00f6ster beschlossen. Die Eintragung ins Vereinsregister und Bekanntmachung im Amtsblatt erfolgte am <strong>15. Oktober 1936<\/strong>. Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges (<strong>1939<\/strong>) kam der Vereinsbetrieb v\u00f6llig zum Erliegen. Auch dieser Krieg forderte wieder seine Opfer aus den Reihen des MTV. 16 Mitglieder kehrten nicht mehr in die Heimat zur\u00fcck. Doch bereits in der 2. H\u00e4lfte des Jahres <strong>1945<\/strong>, als die englische Milit\u00e4rregierung \u201egr\u00fcnes Licht\u201c gegeben hatte, wurde der Turnbetrieb im \u201eMeyerschen\u201c Saal wieder aufgenommen. Am <strong>1. August 1946 <\/strong>musste der Verein auf Druck der Besatzungsm\u00e4chte seinen Namen in Turn- und Sportgemeinschaft e.V. \u201eVorw\u00e4rtz 1906\/46 Barnten\u201c \u00e4ndern. Dieses wurde allerdings mit Genehmigung des Kreissportbundes Hildesheim\/Land vom <strong>1.1.1948 <\/strong>wieder auf den alten Namen ge\u00e4ndert.<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Alle sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereins genossen seinerzeit au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfen Zuspruch. In den Jahren <strong>1948 bis 1950 <\/strong>wurde neben den sonstigen turnerischen und sportlichen Aktivit\u00e4ten, der Handballsport betrieben. Als wahren \u201eGl\u00fccksfall\u201c f\u00fcr Turnen und Sport in Barnten erwies sich im Jahre <strong>1950 <\/strong>die nach Barnten gekommene Lehrerin Mechthild Leben. Besonders das Frauenturnen mit der ber\u00fchmten \u201eKochl\u00f6ffelriege\u201c und das M\u00e4dchenturnen nahmen einen steilen Aufstieg. Doch erneut wurde der Aufw\u00e4rtstrend gestoppt. Mit dem Umbau des \u201eMeyerschen\u201c Saales stand eine geeignete \u00dcbungsst\u00e4tte nicht mehr zur Verf\u00fcgung. Nachdem einige Jahre nur noch von einer Art \u201eVerwaltung\u201c des Vereins und seiner Mitglieder gesprochen werden konnte, nicht zuletzt dank der Initiative des damaligen Schriftwartes Werner Bothmann, bahnte sich <strong>1955 <\/strong>die entscheidende Wende im Vereinsleben des MTV an. Der Gemeinderat beschloss den Bau einer Turnhalle. Zur damaligen Zeit ohne Zweifel eine Aufsehen erregende Entwicklung f\u00fcr den Vereins und Schulsport in Barnten.<\/p>\n<div><strong>1956 <\/strong>war dann wohl das entscheidendste Jahr in der zu feiernden 50-j\u00e4hrigen Geschichte des MTV Germania. Vorbei war es mit Volkstanz- und Heimatabenden in der damaligen alten Schule an der Kirche. Gemeindedirektor Erich Schomburg wurde zum 1. Vorsitzenden gew\u00e4hlt, im August die Turnhalle eingeweiht, die 1958 dann den Namen \u201eWilhelm-B\u00f6llersen-Halle\u201c erhielt, zur Erinnerung an den damaligen B\u00fcrgermeister und Landrat. Am <strong>9.9.1956 <\/strong>fand in der neuen Halle das erste Schauturnen statt. Doch damit nicht genug der H\u00f6hepunkte des Jahres. Am <strong>13.5.1956 <\/strong>hatte eine Mitgliederversammlung die Gr\u00fcndung einer Fu\u00dfballabteilung beschlossen, obwohl, und das war sicher ein Kuriosum, nun in Barnten zwar eine moderne Turnhalle, aber kein f\u00fcr den Spielbetrieb geeigneter Sportplatz zur Verf\u00fcgung stand. So war der erste gew\u00e4hlte Spartenvorstand mit dem Spielausschuss in der Besetzung: Helmut B\u00f6llersen, Horst B\u00f6llersen, Willi Brandt, August Erle, Kurt Fiedler, Max Hoffmann, Fritz Bischoff, Heinrich Marsolin, Friedrich Weber und Dieter Wolf gefordert.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Gemeinsam mit dem MTV-Vorstand konnte jedoch erreicht werden, dass den zwei barntener Herrenmannschaften im Nachbarort Giften \u201eGastrecht\u201c gew\u00e4hrt wurde und der Punktspielbetrieb aufgenommen werden konnte. Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell konnte dann der Wunsch nach einem eigenen wettkampfgerechtem Sportplatz realisiert werden. Bereits <strong>1959 <\/strong>konnte der Platz in Barnten in Betrieb genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Herrenmannschaften immerhin schon jeweils eine Meisterschaft gewonnen.<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Gro\u00dfen Aufschwung nahm auch die Hausfrauengymnastik und der Volkstanz. Weiterhin unter der bew\u00e4hrten Leitung von Mechthild Leben ging so <strong>1961<\/strong>, erstmals eine Sportgruppe des Vereins auf eine Auslandsreise. Die Volkstanzgruppe besuchte das \u201eLand der tausend Seen\u201c \u2013 Finnland. Waren es in fr\u00fcheren Jahrzehnten h\u00e4ufig Ereignisse von Au\u00dfen, die das Vereinsleben negativ beeinflussten, war es nun die Berufung von Mechthild Leben als Konrektorin nach Hildesheim, die den MTV traf. Der Verlust dieser f\u00fcr Barnten nahezu eine Institution darstellende Kraft traf den Verein hart. Das Frauen- und Kinderturnen kam zum Erliegen, die Volkstanzgruppe l\u00f6ste sich auf. Das sportliche Interesse st\u00fctzte sich nun fast ausschlie\u00dflich auf den Fu\u00dfballsport, der von Erfolg zu Erfolg eilte und mit Horst B\u00f6llersen einen \u201eMacher\u201c in seinen Reihen hatte, der die F\u00e4den zusammen hielt. Am <strong>1. Juli 1963 <\/strong>wird eine neue Tischtennissparte mit einer Herrenmannschaft (Manfred Wandrey, Peter Leitloff, Werner Baumgarten und Reinhard Fleischer) gegr\u00fcndet, die sich allerdings wenig sp\u00e4ter ebenfalls aufl\u00f6ste, da einige Spieler aus beruflichen Gr\u00fcnden Barnten verlie\u00dfen.<\/p>\n<div>Nachdem im September <strong>1965<\/strong>, nach einj\u00e4hriger Bauzeit \u2013 \u00fcberwiegend in Eigenleistung der Mitglieder unter Leitung von Leonhard Bauch \u2013 das neue Sportheim seiner Bestimmung \u00fcbergeben werden konnte, hatte sich ein langj\u00e4hriger Wunsch des MTV, insbesondere aber seiner Fu\u00dfballer, erf\u00fcllt. Eines der ersten Sportheime im Kreis Hildesheim war nun Domizil f\u00fcr die MTVler. Nicht zuletzt nat\u00fcrlich auch dank der finanziellen Hilfe der Gemeinde Barnten.<br \/>\nDa zwischenzeitlich auch der Hallensport und das Turnen, insbesondere durch Norbert Binnewies, Karl Brause, Rosemarie Hirt und Hanna Fleischer wieder belebt werden konnte, bestand <strong>1966 <\/strong>doch wieder ein Grund das 6. Jahrzehnt des MTV Germania zu feiern. <strong>1968 <\/strong>zeichnete sich der Beginn einer neuen Epoche im MTV ab.<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Friedrich Weber wurde Nachfolger von Erich Schomburg als 1. Vorsitzender und gab dem Verein neue Impulse. Die Gr\u00fcndung der Judoabteilung <strong>1969<\/strong>, deren sp\u00e4tere Erfolge weit \u00fcber die Grenzen Barntens hinaus bekannt werden sollten und immer mit dem Namen Dittrich verbunden sein d\u00fcrfte, war zweifellos ein neuer Schritt zu einem erweiterten Angebot, Sport in Barnten zu betreiben. Neben der Ausdehnung der sportlichen Vereinsangebote zeichnet sich der MTV insbesondere dadurch aus, dass sportfreundschaftliche Beziehungen in benachbarte L\u00e4nder aufgenommen wurden. Hervorzuheben sind dabei die mehrfachen gegenseitigen Besuche zwischen den Fu\u00dfballern aus Barnten und dem franz\u00f6sischen Klub ASPTT Caen in der Normandie, sowie mit DONAR Hilversum in Holland.<\/p>\n<p>Nachdem die von Norbert Binnewies wieder gegr\u00fcndete M\u00e4nnerturnabteilung den Turn- und Sportbetrieb beleben konnte, fand <strong>1975 <\/strong>nicht nur das erste Sportfest auf der Platzanlage statt (und wurde danach zu einer st\u00e4ndigen Veranstaltung), auch die Aktion \u201eDeutsches Sportabzeichen\u201c bekam einen hohen Stellenwert in Barnten. Mehr und mehr machten sich die MTV-Verantwortlichen in den Folgejahren eine Entwicklung zu eigen, die guten freundschaftlichen Verbindungen zu allen \u00f6rtlichen Vereinen und damit zur Einwohnerschaft Barntens zu nutzen und Veranstaltungen zu organisieren, die nahezu ganz Barnten in Aktion sahen. \u00dcber das \u201eSpiel ohne Grenzen\u201c, die Sportfeste mit Aktivit\u00e4ten f\u00fcr \u201eJedermann\u201c brachte das Jubil\u00e4umsjahr <strong>1981 <\/strong>(75 Jahre MTV Germania und 25 Jahre Fu\u00dfballabteilung) erstmals auch das seither j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrte Stra\u00dfenfest in den Veranstaltungskalender des Vereins. In diesem Jahr wurde auf dem Sportplatz eine Flutlichtanlage installiert, so dass auch dort nun auch in den Abendstunden trainiert und gespielt werden konnte. Die Fu\u00dfball-Vorspiel-Mannschaften wurden abgeschafft und so nahm die 2. Mannschaft den Punktspielbetrieb auf.<\/p>\n<div>Im Jahr <strong>1983 <\/strong>erringt der MTV nach dreimaligem Gewinn den Sch\u00fctzenpokal beim Vergleichschie\u00dfen der \u00f6rtlichen Vereine. Eine Fu\u00dfball-Altseniorenmannschaft wird gegr\u00fcndet und die Freizeitkickerinnen um Jutta Hirt nehmen den Trainingsbetrieb auf. Die Judosparte w\u00e4hlt Wolfgang Dittrich zum Spartenleiter.<br \/>\nIm folgenden Jahr konnte wieder eine Tischtennissparte neugegr\u00fcndet werden, die nach einem Jahr Training den Punktspielbetrieb aufnahm. Ein weiterer H\u00f6hepunkt im Jahr <strong>1984 <\/strong>war die Verpflichtung der Profimannschaft von Hannover 96 zu einem Freundschaftsspiel in Barnten, das am Ende durch ein Ehrentor von Hansi D\u00fcring mit 1:24 endete. Seit diesem Jahr kann auch die Judosparte, aufgrund der Anschaffung einer neuen Kampfmatte, endlich eigene kleinere Turniere durchf\u00fchren. Der bis zum heutigen Tage g\u00fcltige Rekord besuch einer Jahreshauptversammlung mit 116 Mitgliedern wird aufgestellt, was wohl mit einer angek\u00fcndigten Beitragserh\u00f6hung um 50 % zusammenhing.<br \/>\n<strong>1985 <\/strong>wurde dann ein Vereinsbus angeschafft, der sieben Jahre lang gute Transportdienste f\u00fcr die Sportler leistete. Die Fu\u00dfball &#8211; JSG-Leinetal l\u00f6st sich auf und die Judoka erleben einen Aufschwung mit 5 Kreismeistertiteln, u.a. f\u00fcr Carmen und Harald Halfpaap.<br \/>\nMit einem Zeltfest wird im Jahr <strong>1986 <\/strong>das 80-j\u00e4hrige Bestehen gefeiert. Die Fu\u00dfballjugend schlie\u00dft sich der JSG-Sarstedt an und mit Birte Petrick wird erstmals eine Barntenerin Bezirksmeister im Judo. Leider schlie\u00dft in diesem Jahr auch das Vereinslokal nach 20 Jahren guter Bewirtung durch Gisela und Hans Belkot.<\/div>\n<h2><a name=\"538049998d01e041d\"><\/a>1987-1990<\/h2>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung der Winterpause kommen die Barntener Fu\u00dfballer sehr gut zurecht und k\u00f6nnen <strong>1987 <\/strong>mit der Herren- und der Altseniorenmannschaft die Meisterschaft erringen. Nachdem die kalte Jahreszeit gemieden wird, bestreitet auch eine Damenmannschaft ihre Punktspiele in dieser Sportart.<br \/>\nGest\u00fctzt auf sehr gute \u00e4u\u00dfere Bedingungen, n\u00e4mlich ausreichend und gut hergerichtete Sportst\u00e4tten, konnte Vorsitzender Friedrich Weber <strong>1988 <\/strong>einen finanziell gesunden und in allen Bereichen funktionierenden Verein nach 20-j\u00e4hriger Amtszeit in die H\u00e4nde seines Nachfolgers Dieter Lippels \u00fcbergeben.<br \/>\nNachdem die Zahl der erreichten Sportabzeichen w\u00e4hrend der vergangenen letzten 10 Jahre zwischen 40 und 50 pendelte, konnte im Jahr <strong>1989 <\/strong>ein bis heute g\u00fcltiger Rekord von 95 Absolventen erreicht werden. Die Turnsparte vergr\u00f6\u00dfert sich um eine Wandergruppe und C\u00e4cilie Wehmeyer gibt die Spartenf\u00fchrung der Tischtennisspieler an Matthias Lang ab.<br \/>\nDie Gr\u00fcndung einer Seniorenturngruppe beschert dem MTV im Jahr <strong>1990 <\/strong>viele neue und aktive Mitglieder.<\/p>\n<p>Seit <strong>1991 <\/strong>zeigt das zun\u00e4chst zweimal als reine interne Vereinsveranstaltung ins Leben gerufene, mittlerweile allj\u00e4hrliche \u201eBo\u00dfel-Turnier\u201c, dass die funktionierende Gemeinschaft der \u00f6rtlichen Vereine und Verb\u00e4nde weiterhin Bestand hat, denn gerade diese Veranstaltung ist einer der H\u00f6hepunkte im Jahreskalender des MTV und der teilnehmenden Vereine. Zum 85-j\u00e4hrigen Bestehen veranstaltet der MTV letztmalig ein Zeltfest.<br \/>\nNach drei Jahren wechseln die Wanderer <strong>1992 <\/strong>aus dem Haus der Turner in die eigene Vereinssparte und w\u00e4hlen Klaus Bruska als ersten Leiter. Die Fu\u00dfballspieler w\u00e4hlen mit Bernd Czarnecki erstund letztmalig einen \u201eFu\u00dfballer des Jahres\u201c. Die Sportabzeichenausbeute erreicht einen Tiefstand mit 26 Verleihungen.<br \/>\n<strong>1993 <\/strong>nehmen am erstmalig offenen Bo\u00dfelturnier 14 Mannschaften der \u00f6rtlichen Vereine teil. Die Judosparte wird in diesem Jahr von der Abwanderung vieler erfahrener K\u00e4mpfer getroffen und befindet sich dadurch im Umbruch. Rosemarie Hirt gibt nach 18-j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit im Hauptvorstand ihr Amt als Schriftwartin in die H\u00e4nde von Annegret Rauch.<br \/>\nIn der Turnsparte gibt G\u00fcnter Fernow <strong>1994 <\/strong>sein Amt als Leiter nach 10 Jahren in die H\u00e4nde von Heide Bruns ab. Im gleichen Jahr wird hier auch erfolgreich Callanetics und Stepp-Aerobic eingef\u00fchrt. Die Wanderer machen sich mit 18 Teilnehmer zu einer Mehrtageswanderung in den Th\u00fcringer Wald auf. Bei dem Tanzvergn\u00fcgen \u201eBarntener Ballnacht\u201c begeistert ein M\u00e4nnerballett nach der Musik \u201eSchwanensee\u201c.<br \/>\nWolfgang Dittrich legt die Geschicke der Judoka nach 12 Jahren <strong>1995 <\/strong>in die H\u00e4nde seines Nachfolgers Harald Halfpaap.<\/p>\n<div>Das 90-j\u00e4hrige Bestehen des MTV wird erstmals in der Turnhalle mit einer Festveranstaltung gefeiert und der MTV gewinnt dazu den Pokal beim allj\u00e4hrlichen Vereinsschie\u00dfen.<br \/>\nIm darauf folgenden Jahr <strong>1997<\/strong> herrscht eine gewisse Katerstimmung und es k\u00f6nnen nur acht Sportabzeichen von den Mitgliedern des MTV errungen werden. Daf\u00fcr vermelden die Judoka 20 Neuzug\u00e4nge und eine Trainingsgruppe f\u00fcr 4- bis 7-J\u00e4hrige unter der Leitung von Holger Dittrich. Die 1. Herren der Tischtennisabteilung steigt in die 1. Kreisklasse auf und Anke Bruns und Jens Lippels werden Vereinsmeister. F\u00fcr die Geselligkeit wird eine Sportschau und ein Sylvestervergn\u00fcgen geboten.<br \/>\nIm Jahr <strong>1998 <\/strong>bietet die Damengymnastik einen Bauchtanzkursus an, der gut besucht wurde. Eine Z\u00e4hlung der Aktiven im Kinderund Jugendbereich ergibt die stattliche Anzahl von 254 Sportlern\/Innen. Die Judosparte gr\u00fcndet eine Erwachsenengruppe und Birte Schr\u00f6der wird Bezirksmeisterin der U11. Annegret Rauch und Kirsten Matthies \u00fcbernehmen das Kinderturnen von Christiane Bode und Heide Bruns, die dieses bereits 11 Jahre geleitet haben. Ab diesem Jahr bilden die Altherren-Fu\u00dfballer eine Spielgemeinschaft mit der VSV R\u00f6ssing. Die Wanderer unternehmen mit 18 Teilnehmern eine Brocken-Expedition und kehren gesund wieder zur\u00fcck.<\/div>\n<p>Das Jahr <strong>1999 <\/strong>bringt viele Ver\u00e4nderungen in den Vorstand. Gleich drei feste Gr\u00f6\u00dfen des Vereins (Dieter Lippels, Karl-Heinz Sprotte und Horst B\u00f6llersen) geben ihren R\u00fccktritt aus dem Vorstand bekannt. Herbert Matthies wird nach sechs Jahren als Stellvertreter nun neuer 1. Vorsitzender. Karl-Heinz Sprotte gibt die Kassenf\u00fchrung in die H\u00e4nde von Ralf Reuker, die Position des Presse- und Werbewartes wird nach Horst B\u00f6llersen nicht mehr besetzt. Dieter Lippels (11 Jahre 2. und 11 Jahre 1. Vorsitzender) und Karl-Heinz Sprotte (22 Jahre Kassenwart) werden f\u00fcr ihre langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit im gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ab <strong>1999 <\/strong>erscheint dann wieder die Vereinszeitung \u201eMTV-Aktuell\u201c. Das Clubhaus wird von der Gemeinde Nordstemmen gepachtet und renoviert. Die Mitglieder des MTV engagieren sich sehr bei der 850-Jahr-Feier des Ortes. Eine Trampolingruppe unter der Leitung von Hannelore Funke und Annegret Rauch wird angeboten. Die Tischtennisleitung f\u00fchrt\u00a0 erstmals ein Eltern\/Kind-Doppelturnier durch, das weit \u00fcber\u00a0 die Grenzen Barntens hinaus Aufsehen erregt. Die Wanderer veranstalten eine zweit\u00e4gige Wattwanderung von Baltrum nach Ne\u00dfmersiel.<\/p>\n<p>Mit einer Beitragserh\u00f6hung beginnt das <strong>neue Jahrtausend<\/strong>. Der Mitgliederbestand bleibt aber mit der Zahl von 570 stabil. Holger Dittrich wird neuer Spartenleiter der Judoka und muss erst mal einen R\u00fcckgang der aktiven K\u00e4mpfer hinnehmen. Trotzdem k\u00f6nnen aber einige Titel auf Bezirks- und Landesebene errungen werden. Die Tischtennisspieler k\u00f6nnen sechs Mannschaften zu Meisterschaftsspielen melden (3 x Sch\u00fcler und 3 x Erwachsene). Die Turner gr\u00fcnden eine Walkinggruppe und die Wandersparte l\u00e4dt zu einem Aktivwochenende in die Elbtalauen ein.<br \/>\n<strong>2001 <\/strong>findet eine 95-Jahr-Festveranstaltung im \u201eSpeicher\u201c statt. Zum 45-j\u00e4hrigen Bestehen der Fu\u00dfballsparte erringt die 1. Herrenmannschaft sensationell den Kreispokal. Im Keller des Dorfgemeinschaftshauses wird am <strong>28. April <\/strong>der Fitnessraum eingeweiht. Als Kurs wird die R\u00fcckenschulung angeboten und sehr gut angenommen. Die nach langer Zeit mal wieder angebotene Faschingsfeier f\u00fcr Erwachsene bringt Kost\u00fcme in H\u00fclle und F\u00fclle zum Vorschein. Das Stra\u00dfenfest in der Sandwanne endet mit einem Feuerwerk. Aufgrund der Euro-Einf\u00fchrung ist eine Beitragsanpassung notwendig geworden.<br \/>\nDie im Dezember begonnene Turnhallenrenovierung zieht sich bis <strong>Ende Februar 2002 <\/strong>hin und wird mit einem Faschingsvergn\u00fcgen eingeweiht. Die Tischtennisjugendtrainerin Simone T\u00fcrk \u00fcbergibt die Leitung an Wilfried K\u00f6nning und Horst H\u00f6rstermann.<br \/>\nHeide Bruns gibt im Jahr <strong>2003 <\/strong>die Leitung der Turnsparte nach 19 Jahren in die H\u00e4nde von Heike Heuer ab. Rosemarie Hirt feiert das 30. Erringen des Sportabzeichens. Es wird eine Step-Aerobic-Gruppe f\u00fcr M\u00e4dchen unter der Leitung von Viktoria Rauch angeboten. Die Judosparte bietet eine neue Gruppe f\u00fcr Kinder von 3 bis 6 Jahren an, des weiteren findet ein Sumotraining mit der Weltmeisterin Astrid Lixenfeld statt. Der neuen Zeit folgend pr\u00e4sentiert sich der MTV mit seinen Sparten auf einer Homepage im Internet (www.mtv-barnten.de).<br \/>\nDas Jahr <strong>2004 <\/strong>steht f\u00fcr den Beginn der immer noch andauernden Verhandlungen mit der Gemeinde bez\u00fcglich der \u00dcbernahme von Turnhalle und Sportplatz. Die Judoka feiern unter Trainerin Heike Kirsch Erfolge auf Bezirks- und Landesebene und insgesamt 42 Turniererfolge. Die Erwachsenengruppe hat eine St\u00e4rke von 20 K\u00e4mpfern erreicht. Ebenfalls in diesem Jahr wird die Tischtennisherrenmannschaft Vize-Meister und steigt in die 2. Kreisklasse auf.<br \/>\nDie Versammlung beschlie\u00dft im Jahr <strong>2005 <\/strong>erstmals eine Pflicht f\u00fcr aktive Mitglieder im Alter von 16 bis 65 Jahre zur Erbringung von f\u00fcnf Arbeitsstunden pro Jahr. Wer dem nicht nachkommt, wird mit 10 Euro pro Std. zur Kasse gebeten. Erstmals ab diesem Jahr ist an die Gemeinde Nordstemmen ein Hallennutzungsbeitrag in H\u00f6he von 4.400,\u2013 Euro abzuf\u00fchren. Die Altseniorenfu\u00dfballer steigen in die h\u00f6chste Spielklasse des Kreises auf (Kreisliga). Auch die Tischtennisherrenmannschaft wird wieder Vize-Meister und spielt nun in der 1. Kreisklasse, desweiteren kann auch wieder eine 2.Mannschaft gemeldet werden.<\/p>\n<p><strong>Das Jubil\u00e4umsjahr zum 100-j\u00e4hrigen Bestehen <\/strong>musste aufgrund der Kostensteigerungen in allen Bereichen mit einer notwendigen Beitragserh\u00f6hung begonnen werden. Als erstes Jubelfest fanden ein Faschingsvergn\u00fcgen und Kinderfasching statt, die haupts\u00e4chlich durch die Vereinsfarben Schwarz und Wei\u00df gepr\u00e4gt waren. Beim Wellnesstag im April lie\u00dfen sich die Frauen nat\u00fcrlich verw\u00f6hnen. Im Juli war das \u201eSpiel ohne Grenzen\u201c mit tollen Spielen ein Renner f\u00fcr den MTV und alle anderen \u00f6rtlichen Vereine und Verb\u00e4nde. Weiterhin boten die Fu\u00dfballer Turniere f\u00fcr Herren und Altsenioren an. Die Tischtennissparte f\u00fchrte ein Turnier f\u00fcr nicht oder nicht mehr Aktive unter Beteiligung vieler ehemaliger Spieler durch. Der H\u00f6hepunkt des Jahres ist die zweit\u00e4gige Jubil\u00e4umsveranstaltung im September. Bei wunderbarem Oktoberwetter hingegen f\u00fchrt das Jahrhundertbo\u00dfeln durch die Gemarkung Barnten. Die Sportschau bietet am 11.11. den Sparten die M\u00f6glichkeit, etwas aus ihrem Spartenbetrieb zu zeigen; die Kinderweihnachtsfeier und der Silvesterball mit Feuerwerk beenden schlie\u00dflich dieses besondere Jahr.<\/p>\n<div><\/div>\n<h2>Bisherige Vorsitzende des MTV<\/h2>\n<p>1906 \u2013 1910 Karl Paulmann<\/p>\n<p>1911 \u2013 1921 Willy Meyer<\/p>\n<p>1922 \u2013 1923 Albert Busche<\/p>\n<p>1924 \u2013 1944 August Lindenberg<\/p>\n<p>1945 Willy Moses<\/p>\n<p>1946 \u2013 1948 Friedrich Wiele<\/p>\n<p>1949 \u2013 1951 Werner Wandmacher<\/p>\n<p>1952 \u2013 1954 Karl Brause<\/p>\n<p>1955 \u2013 1967 Erich Schomburg<\/p>\n<p>1968 \u2013 1988 Friedrich Weber<\/p>\n<p>1988 \u2013 1999 Dieter Lippels<\/p>\n<p>1999-2013 Herbert Matthies<\/p>\n<p>seit 2013 Doris Rockel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz des Jahres 1906 gr\u00fcndeten 12 junge M\u00e4nner den M\u00e4nnerturnverein Germania Barnten. 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